Fun & Fitness
 

17.06.2009 Geräte-Training contra Freie Übungen
 
Zugegeben: Die Überschrift ist etwas irreführend, denn Training an Geräten und freie Übungen können sich sehr gut ergänzen. Sieht man größere Kraft-Trainingsgeräte im Katalog oder im Studio, könnte der Gedanke von Ehrfurcht aufkommen. Allerdings ist das völlig unbegründet. Denn Fitnessgeräte haben vor allem ein Ziel, nämlich Bewegungsausführungen leichter und sicherer ausführen zu lassen. Gerade für Anfänger sind die meisten Geräte, nach entsprechender Einführung, umso mehr geeignet als freie Kraft-Übungen, also solche mit Kurz-/ Langhanteln oder ähnliches.
Welche Wahl bringt aber nun die besseren Fortschritte? Maschinen trainieren so gut wie immer Muskelgruppen isolierter. Das ist gut, um bestimmte Partien gezielter zu fordern. Allerdings wird im Verhältnis zu freien Übungen der Querschnitt eines Muskels weniger beansprucht. Das mag am Anfang auch gut so sein, aber auf Dauer sollte man freie Übungen umso mehr im Trainingsplan mitaufnehmen, um seine Muskeln umfassander zu trainieren. Dabei spielt es keine Rolle, welches Ziel man verfolgt. Sowohl für Muskelaufbau als auch für reine Körperformung und/oder Fettverbrennung gilt dieses Prinzip gleichermaßen. Als Anfänger sollte man aber nicht auf den Gedanken kommen, dass man nun so etwas wie Aerobic und ähnliches meiden müsste, da dort ja auch frei ausgeführte Übungen stattfinden. Hier wird allerdings nicht mit Gewichten trainiert oder nur mit sehr leichten unter Aufsicht. Als Beginner sollte man so oder so besser jemand kompetentes haben, der einen leitet. Liegestützen beispielsweise ist eine recht fortgeschrittene Übung, obwohl sie so "vermeintlich" leicht ausführbar aussieht. Aber alles im Blick zu haben, wie zum Beispiel einen geraden Rücken beizubehalten, ist wieder ein anderes Thema. Der Fitness-Bär als Multi-Naturtalent hatte so etwas natürlich nie nötig. Zudem würde ihn sein hart antrainierter "Onepack"-Bauch als Airbag schützen. Aber bei Menschen ist das nun einmal etwas anders^^